Badersdorf

Badersdorf (ungarisch: Pöszöny, kroatisch: Pesem) ist eine Gemeinde im Bezirk Oberwart im Burgenland. Badersdorf hat laut Statistik Austria 287 Einwohner (1.1.2018). Durchflossen wird Badersdorf vom Gerenthbach und der Pinka. Am Kogelberg von Badersdorf entspringt der Rodlingbach.

Geografie: Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Badersdorf ist die einzige Ortschaft und Katastralgemeinde in der Gemeinde.

Geschichte: Urkundlich wurde der Ort erstmals im Jahr 1221 als „Poszicz“ erwähnt. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Pöszöny verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland. Badersdorf zählt nicht zu jenen Gemeinden des Burgenlandes, die über einen ungarischen Bevölkerungsteil verfügen. Deshalb ist der ungarische Ortsname in der Umgangssprache verschwunden.

1970 wurde die selbständige Gemeinde Badersdorf in die Großgemeinde Kohfidisch eingegliedert. Nach einer Volksbefragung 1991 ist Badersdorf seit 1. Jänner 1993 wieder eine selbständige Gemeinde.

Wappen: Das Wappen wurde der Gemeinde am 17. Juni 2003 verliehen. Blasonierung: "In Blau eine goldene, eintürmige, mit einem Zwiebelturm gekrönte Kirche, begleitet von je drei unten verschränkten goldenen Getreideähren (vorne und hinten)."

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Amerikakreuz: Das Amerikanerkreuz befindet sich in Badersdorf und wurde 1906 mit Spendengeldern von nach Amerika ausgewanderten Ortsbewohnern errichtet.
Cholerakreuz: Das Cholerakreuz am nördlichen Ende von Badersdorf trägt die Jahreszahl 1873 und wurde 1944 durch eine Fliegerbombe zerstört. Die Eheleute Reiger, die bei diesem Bombenabwurf unversehrt blieben, ließen es zum Dank dafür wieder herstellen. Im Jahr 1998 wurde das Cholerakreuz von der Gemeinde renoviert.
Bauernhaus: ObjektID: 8055, seit 2013 denkmalgeschützt, Eisenbergerstraße 20
Bauernhof: ObjektID: 8054, seit 2013 denkmalgeschützt, Obere Dorfstraße 2
Bauernhof: ObjektID: 8053, seit 2013 denkmalgeschützt, Obere Dorfstraße 4
Ehem. Schule: ObjektID: 8090, seit 2013 denkmalgeschützt, Eisenbergerstraße 18
Ehem. Pfarrhof: ObjektID: 129879, seit 2013 denkmalgeschützt, Kirchengasse 6
Kath. Filialkirche Zur Kreuzerhöhung: ObjektID: 8050, Kirchengasse 12, 852 von Johann Brenner erbaut, spätklassizistisch mit eingezogenem, eckig geschlossenen Chor, eingebundener westlicher Fassadenturm mit Zwiebelhelm.
Kriegerdenkmal: ObjektID: 8051

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