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Sulz, Filialkirche St. Maria Königin

Die Filialkirche St. Maria Königin wurde in Jahren 1954 - 1960 errichtet und befindet sich an der Kreuzung bei der Oberen Hauptstraße/Unteren Hauptstraße in Sulz. Die feierlich Einweihung fand, gemeinsam mit der Volksschule, am 16. Oktober 1960 durch den Ortspfarrer Johann Steiger statt. Die Geldmittel für die Errichtung des Altars kamen von der namentlich genannten Frau Anna Jandrisevits (Sulz Nr. 94), sowie anderen aus Amerika stammenden Spendern. Das Kommuniongitter und das ewige Licht wurden von Frau Agnes Glaser gespendet. Die Filialkirche feierte im Jahr 2010 ihr 50-jähriges Bestehen, und ist somit gleich alt wie die Diözese Eisenstadt. Der Kirchenbau war einst mit Schwierigkeiten verbunden, denn da damalige Pfarrer war mit dem Bau nicht einverstanden. Der Kirchenwald musste für den Bau der Kirche geopfert werden. Für den Neubau waren rund 300.000 Schilling aufzubringen. Doch die Realisierung des Kirchenbaus von Sulz gestaltete sich schwierig. Es gab damals nicht nur Befürworter, sondern auch Gegner. "Der größte Gegner war der Pfarrer selbst. Wenn wir da gebaut haben, dann ist er auf der anderen Straßenseite gegangen. Er wollte das nicht, weil der Wald zur Schlägerung freigegeben wurde", so Zeitzeuge Eduard Jandrisevits. Freiwillige Arbeit und vielen Spenden: "Die Kirche wurde mit viel freiwilliger Arbeit und vielen Spenden aus der Gemeinde, den umliegenden Gemeinden und der Sulzer, die nach Amerika ausgewandert waren, finanziert", sagte Kirchen-Kassier Erwin Jandrisevits.

Die Orgel am Musikempore (erhöhter Platz zum Musizieren) wurde im Jahre 1990 vom Orgelbauer Pemmer erbaut.

Burgenländische Gemeinschaft, v. Jg./Nr. 12, Weihnachten 1960: Feierliche Kirchen- und Schulweihe in SULZ am 16. Oktober 1960. Zuerst wurde die Volksschule geweiht, dann begab sich der Festzug durch den geschmückten Ort zur Kirche, wo die Weihe derselben vollzogen wurde. Dabei sang der Schülerchor. Nach der Messe sprachen Schuldirektor Julius Kopfer und Bürgermeister Berzkovits allen Förderern und Spendern für Schule und Gotteshaus den tiefempfundenen Dank aus. Unser Herr Landeshauptmann Wagner hob in seiner Ansprache den großen Opferwillen der Sulzer hervor, gedachte auch in innerer Ergriffenheit der Landsleute in Amerika und lobte deren beispielgebende Spenden für die Errichtung dieses schönen Gotteshaus. Zum Schluß dankte Ortspfarrer Johann Steiger allen, die an der Gestaltung des schönen Festes ihren Anteil hatten. Wir Sulzer danken unseren lieben Landsleuten in Amerika für ihre Heimattreue. Namentlich möchten wir den Töchtern Anny und Mary der verstorbenen Frau Anna Jandrisevits (Sulz Nr. 94) für die Errichtung des Altares und Frau Agnes Glaser für die Spende des Kommuniongitters und des ewigen Lichtes danken. Für alle Spender in Amerika wurde zum Dank am 20. November in der neuen Kirche ein feierliches Hochamt gelesen.



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