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Hackerberg, Filialkirche Hl. Kreuz

Die Filialkirche Hl. Kreuz in Hackerberg wird auch Kapelle Hackerberg genannt. Im Jahre 1968 kaufte die Gemeinde ein Grundstück in der Nähe der Volkschule. Es sollten ein Friedhof, eine Aufbahrungshalle und eine Kapelle gebaut werden. Dieses Vorhaben konnte unter Mitwirkung der Bevölkerung im Jahre 1971 vollendet werden. Die Einweihung fand am 4. September 1971 statt. In der Filialkirche, die dem Hl. Kreuz geweiht ist, werden Gottesdienste, Maiandachten und die Begräbnisse abgehalten. In der Zeit um das Kirchenweihfest im September wird jährlich das schon traditionelle Dorffest, beginnend mit der Kreuzprozession zum Festplatz gefeiert.

Sanierung: 2021 wurde die Filialkirche innen und außen erneuert. Der bisherige Gebäudetrakt wurde zur Aufbahrungshalle hin geöffnet. Damit ergibt sich nun ein optisch größerer Kirchenraum. Die Innenmalerei wurde in Silikatfarbentechnik ausgeführt (Malerfirma Kirisits). Neu ist die Aufschrift im Altarraum "Die Liebe verliert nie den Glauben und die Hoffnung", diese soll den Besuchern Trost geben. Im Glockenturm an den Außen- und Innenseiten wurden vier neue Bilder in Bleiglasoptik mit Schlagmetall und Blattgold angebracht. Es sind dies: das Heilige Kreuz, das Bischofswappen des Burgenlandes und auf zwei Seiten des Glockenturmes der Heilige Martin, der Landespatron des Burgenlandes (spiegelverkehrt). Die Initialen lauten "KW" (vermutlich Kirisits Wolfgang, Malerei in Hackerberg). Das zum Teil beschädigte Dach der Kirche wurde ebenfalls erneuert. Innen wurde der Boden durch einen durchgehenden Fliesenboden ersetzt. Die Heizung erfolgt jetzt durch Sitzbankheizungen sowie eine Infrarotheizung. Die alten Elektroradiatoren haben ausgedient. Erneuert wurden zusätzlich sämtliche Fenster, die elektrische Anlage, die Beleuchtungskörper und die Tonanlage. Das WC wurde behindertengerecht instandgesetzt und ist nun auch tagsüber als öffentliche Anlage zugänglich. Die Kosten für die Generalsanierung betrugen rund 130.000 Euro.

Neue Glocke am 19.09.2021: Die neu gegossene Glocke der renovierten Kirche von Hackerberg wurde als Erster von Bischofsvikar Karl Schauer zum Klingen gebracht. Beim Hackerberger Dorffest wurden gleich mehrere Anlässe gefeiert: die abgeschlossene Sanierung der vor 50 Jahren eingeweihten Kirche, die neue Glocke, die Eigenständigkeit der Gemeinde seit 30 Jahren und die Errichtung des Feuerwehrhauses vor 70 Jahren. Die Einweihung der sanierten Kirche und der neu gegossenen Glocke nahm Bischofsvikar Karl Schauer in Vertretung des erkrankten Diözesanbischofs Ägidius Zsifkovics vor. Die neue Glocke ist ein Geschenk des aus Hackerberg stammenden Bischofs Zsifkovics. Für ihre Bemühungen um die Sanierung der Kirche erhielt Bürgermeisterin Karin Kirisits den St.-Martins-Orden in Silber. Weiters wurde Mesnerin Christine Fabsits mit der diözesanen Verdienstmedaille in Gold ausgezeichnet.

Die unten liegende Glocke enthält die Inschrift:
ZUM JUBILÄUM
50 JAHRE FILIALKIRCHE
IN HACKERBERG
GESTIFTET VON ORTSKIND
DR. ÄGIDIUS ZSIFKOVICS
BISCHOF VON EISENSTADT
19.09.2021



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