Rotenturm an der Pinka

Rotenturm an der Pinka (ungarisch: Vasvörösvár, kroatisch: Verešvar) ist eine Marktgemeinde im südlichen Burgenland. Bekannt ist die Gemeinde vor allem durch das Schloss Rotenturm.

Gemeindegliederung: Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2017): Rotenturm an der Pinka (950), Siget in der Wart (294) (ung. Orisziget) und Spitzzicken (200) (kroat. Hrvatski Cikljin)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Rotenturm an der Pinka, Siget in der Wart und Spitzzicken. Die Gemeinde ist dem politischen Bezirk Oberwart zugehörig.

Nachbargemeinden: Großpetersdorf, Jabing, Mischendorf, Oberdorf im Burgenland, Stadtschlaining und Unterwart.

Geschichte: Erstmals besiedelt war das heutige Ortsgebiet bereits zur Bronze- und Eisenzeit, wie Funde von Schwertspitzen, Streitäxten und häuslicher Gebrauchsgegenstände untermauern. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in dieser Region auch mehrere römische Gräber gefunden, aufgrund der Inschriften ließen sie sich auf die ersten nachchristlichen Jahrhunderte datieren. Jene Rotenturmer Urbevölkerung dürfte sowohl aus romanisierten Einheimischen (Pannoniern, Illyrern und Kelten) als auch aus Römern bestanden haben. Bereits in karolingischer Zeit (um 860) dürfte sich eine Kleinsiedlung auf dem heutigen Gemeindegebiet etabliert haben, die erstmals in einer Schenkungsurkunde des ungarischen Königs Ludwigs des Großen 1355 als Veresuarfelde urkundlich erwähnt wird. Dem ersten schriftlichen Nachweis des Ortes folgen schon bald weitere unter der Bezeichnung Castrum Veresuar und Castellum Veresuar, was nahelegt, dass sich bereits damals eine Burg im Ortsgebiet befunden haben dürfte.

1402 wird dem Ort von König Sigismund das Marktrecht eingeräumt. Aufgrund dieses Privilegs hatten die Bewohner der damaligen, mittelalterlichen Siedlung bedeutend mehr Rechte als Einwohner gewöhnlicher Dörfer. Der Marktflecken stieg zu einem Kommunikationszentrum und Handelsplatz auf, der erst ab 1841 an Bedeutung verlor, als auch Oberwart das Marktrecht verliehen bekam. Nachdem die Herrschaft über das Gebiet 1424 an das deutsche Adelsgeschlecht der Ellersbacher verpfändet worden war, bauten diese die in Verfall geratene Burg wieder auf. Unter der Herrschaft der Ellersbacher findet sich auch die erste urkundliche Erwähnung des deutschen Namens Rotenturm (1456).

Nach einem kurzen Zwischenspiel durch den Primas von Ungarn, Tamás Bakócz, und eine Verpfändung an die reformierte Grafenfamilie Zrinyis (wodurch auch die Untertanen evangelisch sein mussten) kam das Gebiet Anfang des 17. Jahrhunderts endgültig in den Besitz des ungarischen Magnatengeschlechts Erdody. Diese leitete die Rekatholisierung der Ortsbewohner ein, entfaltete eine rege Bautätigkeit und lenkte die Geschicke des Ortes für die nächsten Jahrhunderte. Politisch befand sich die Familie stets auf Seiten der Habsburger. Hervorzuheben ist Graf Stefan Erdody (1812–1896), ein großer Diplomat seiner Zeit. Er vermittelte während der Revolutionswirren 1848/49, vertrat Ungarn beim ungarisch-kroatischen Ausgleich von 1867 und arbeitete auch noch später bei diversen Delegationen der k.u.k.-Monarchie.

Er war es auch, der 1864 das heutige Schloss Rotenturm nach Plänen Anton Webers, einem Schüler Pietro Nobiles an der Wiener Akademie, im maurisch-byzantinischen Stil erbauen ließ und die Parkanlage mit Teich, wie wir sie heute kennen, anlegen ließ. Sein Sohn Julius von Erdody tat sich als Förderer des Gemeindewesens hervor: Auf seine Initiative wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet (1880), Rotenturm bekam eine Poststation (August 1881) und ein staatliches Matrikelamt.

Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Vasvörösvár verwendet werden. Der Erste Weltkrieg läutete schließlich das Ende der Herrschaft der Erdodys ein. 1917 starb Julius, sein Sohn Thomas war Sekretär und Adjutant Kaiser Karls I. und als solcher sowohl in die Affäre um die Sixtus-Briefe als auch in die gescheiterten Restaurationsversuche Karls nach der Ausrufung der Ersten Republik verwickelt. Er wurde des Landes verwiesen. Sein Bruder Ludwig blieb bis zu seinem Tod 1926 Schlossbesitzer, danach wurde der verbliebene Besitz der Erdodys versteigert, in den 1930ern war das Schloss auch kurze Zeit im Besitz des tschechischen Violinisten und Komponisten Jan Kubelík. Dieser soll beim Kauf des Schlosses sein ganzes Vermögen, das auf Grund von Konzerten auf allen Kontinenten, unter anderem einem Open Air Weihnachtskonzert in San Francisco mit bis zu 100.000 Besuchern, verloren haben. 1971 kam das Schloss schließlich in den Besitz des Landes Burgenland.

Der Erste Weltkrieg ging auch sonst nicht spurlos an Rotenturm vorbei: 33 Ortsbewohner ließen auf den Schlachtfeldern ihr Leben. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland. 1925 bekam die Marktgemeinde ihre endgültige Bezeichnung "Rotenturm an der Pinka".

Auch der Zweite Weltkrieg brachte großes Leid über die Ortsbevölkerung: In den letzten Kriegswochen wurde Rotenturm in das Kampfgebiet einbezogen. Die Rote Armee nahm die Ortschaft schließlich am 5. April 1945 ein und verwüstete sie teilweise. Bewohner wurden aus ihren Häusern vertrieben, die Schule und das Schloss zu Schlafstätten für die Rotarmisten umfunktioniert. Abseits der materiellen Schäden hatte Rotenturm 54 Gefallene beziehungsweise Vermisste zu beklagen.

In der Zeit nach 1955 wurde in der Gemeinde die Infrastruktur stetig verbessert, erwähnenswert seien hier beispielsweise die Erschließung neuer Bauflächen, die Errichtung einer neuen Volksschule, einer modernen Wasserversorgungsanlage, der Neubau des Feuerwehrhauses und der Ausbau des Sportplatzes.

Den vorläufigen Höhepunkt stellte die Eröffnung des neuen Gemeindehauses dar, anlässlich derer der Marktgemeinde am 11. Oktober 1992 ein Wappen verliehen wurde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Altes Gemeindeamt: ObjektID: 8473, Graf Erdödy-Gasse 1.
Amerikanerkreuz: An einem wunderschönen Sonntag Vormittag, am 3. September 1995, wurde unter großer Anteilnahme der gesamten Bevölkerung und im Rahmen eines Heimattages das renovierte Amerikanerkreuz geweiht. Der Platz war voll von Menschen, als der Bürgermeister Franz Pomper, der bereits seit 1962 dieses Amt in der Gemeinde ausübt, die Veranstaltung eröffnete. Pfarrer Liedl, der zwei Tage vorher das Amt eines Dechants übernommen hatte und der schon seit 1963 Pfarrer von Rotenturm ist, versuchte in seiner Predigt die Vergangenheit in Erinnerung zu rufen. Er beschrieb die unvorstellbare Not von damals. Es gab keine Zukunftschancen, man lebte von einem Tag auf den anderen. Die jungen Menschen, die meist aus kinderreichen Familien kamen, konnten in Rotenturm nicht leben und mussten auswandern. Gerade heute, wo wir in Wohlstand leben und wo das eigentliche Amerika jetzt im Burgenland ist, sollten wir auf jene nicht vergessen, die heute noch immer eine Heimat suchen. Das Amerikanerkreuz wurde 1910 von den ausgewanderten Ortskindern gestiftet. Sie hatten Angst, einmal in der Heimat vergessen zu werden. Dieses große Kreuz sollte auch künftigen Generationen das sichtbare Zeichen ihrer Heimattreue sein. Auf dem Sockel dieses Kreuzes steht geschrieben: "Zur Ehre Gottes, gewidmet von den Auswanderern nach Amerika, Vörösvar 1910". Bis zu diesem Jahr 1910 waren bereits 62 Personen aus Rotenturm (Vörösvar) nach Amerika gezogen. Viele von ihnen ließen sich in Chicago nieder. Wer damals auswanderte, musste damit rechnen, nie mehr die alte Heimat zu sehen. Für die Zurückgebliebenen war es so, als wären sie gestorben. Daher ist es nicht zu verwundern, dass die Auswanderer von der Angst geplagt wurden, daheim vergessen zu werden. Sie waren mit wenig Geld, wenig Bildung und keinen Kenntnissen der englischen Sprache nach Amerika gefahren. Schwere Arbeit und Heimweh plagten sie. Um wenigstens einen Platz im Dorf und in der Kirche zu erhalten, legten sie Dollar auf Dollar und sandten dieses Geld nach Hause, wo damit dieses Kreuz errichtet worden ist. Auf dem Sockel sind alle 62 Auswanderer mit dem Namen eingetragen. Obwohl seit der Errichtung des Kreuzes bereits 85 Jahre vergangen sind, und sich kein Dorfbewohner an diese Zeit mehr erinnern kann, haben die jetzigen Rotenturmer dieses Kreuz schön hergerichtet und damit das Andenken dieser armen Menschen bewahrt. Insgesamt mussten über S 70.000,- dafür aufgebracht werden. In den letzten Jahren sind etwa ebenso viele nach Rotenturm gekommen und haben sich in der Gemeinde niedergelassen. Rotenturm zählt zu den wenigen Gemeinden im Burgenland, wo es eine Zunahme der Bevölkerung gibt. Von den früher 700 Einwohnern sind in den letzten Jahren 900 geworden. Noch etwas zeichnet diese schöne Gemeinde aus: Seit das ungarische Dorf Sziget und das kroatische Dorf Spitzzicken mit Rotenturm zu einer einzigen Gemeinde zusammengelegt wurden, werden in dieser Gemeinde drei Sprachen gesprochen. Die Bevölkerung lebt in Frieden miteinander. Das ist nicht überall so in der Welt. Am Ende der Veranstaltung haben der Vizebürgermeister Josef Tuider und Dr. Walter Dujmovits in kurzen Vorträgen die Geschichte der Auswanderung vorgetragen. Was dann folgte, war ein burgenländisches Dorffest. Es wurde gespielt, gegessen und getrunken. Bis spät in den Nachmittag saß man beisammen. Der Gemeinde Rotenturm gebührt der Dank für die schöne und eindrucksvolle Veranstaltung, die den ausgewanderten Dorfkindern gewidmet war. Text: Burgenländische Gemeinschaft, Ausgavbe 1995, Nr. 11 und 12.
Aufbahrungshalle: ObjektID: 8466, Rotenturm an der Pinka.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk: ObjektID: 8468, Hauptstraße (vor Zufahrt Nr. 1), der Bildstock des heiligen Johannes Nepomuk nahe der Pinka stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Relief auf dem Sockel zeigt den Brückensturz des Heiligen.
Graf Erdödyscher Friedhof: ObjektID: 8469, Rotenturm an der Pinka.
Katholische Pfarrkirche Rotenturm an der Pinka Allerheiligen: ObjektID: 8465, Kirchengasse 18, im Jahr 1402 soll schon die erste Kirche gestanden sein. Laut Visitationsbericht vom März 1697 stand die Kirche auf einem Berghang zu Ehren Allerheiligen. Die Kirche hatte einen hölzernen Turm, der mit Schindeln bedeckt war. 1759 ließ Graf Ludwig Erdody die Kirche umbauen. Im Jahre 1819 wurde der Turm mit Hilfe der Herrschaft aus Stein neu aufgebaut. Die barocke Einrichtung der Kirche ist mit modernen Elementen verbunden, sodass heute Altes und Neues zu sehen ist. Von der barocken Einrichtung ist das Hochaltarbild Allerheiligen zu erwähnen. Es wurde im Jahr 1662 vom Schlossherren anlässlich einer Italienreise erworben und nach Rotenturm gebracht. In der Kirche befindet sich weiters eine lebensgroße Muttergottesstatue mit Kind. Diese ist besonders wertvoll, da sie aus Carrara-Marmor gefertigt wurde. Erwähnt ist weiters, dass heute unter der Kanzel der sogenannte "Budapester Königskrönungsstuhl" aus dem Jahre 1916 steht. Auf ihm kniete der letzte ungarische König Karl IV. als er gekrönt wurde. Aufgrund der Freundschaft von Karl IV. und dem Grafen Thomas Erdody (Adjutant von Karl IV.) kam dieser Betstuhl - er stand ursprünglich im Schloss - nach Rotenturm. Die Kirche wurde im Jahr 1992 generalsaniert.
Kriegerdenkmal: Das Soldatendenkmal befindet sich neben der Kirche. Ein quadratischer Sockel gekrönt mit der Plastik eines vor dem Kreuz knienden Soldaten.
Mariensäule: ObjektID: 8467, Hauptstraße, die Mariensäule auf dem Hauptplatz stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Schloss Rotenturm: ObjektID: 8462, Schloßplatz 1, das Schloss Rotenturm im österreichischen Burgenland in Rotenturm an der Pinka gehört zu den bedeutendsten historistischen Landschlössern. Bereits im Mittelalter befand sich in der Nordwestecke des weitläufigen Geländes eine Wasserburg, die durch die Pinka und Burggräben geschützt war. 1523 wird urkundlich ein Schloss in Ruttenthuren erwähnt. Im Zuge der Besitzstreitigkeiten um die Herrschaft nahm Peter Erdody 1532 Rotenturm mit Gewalt ein. 1540 wurde die Burg von den gegnerischen Stubenbergern zerstört. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts erfolgte die Errichtung des „Alten Schlosses“, das Anfang des 19. Jahrhunderts abgetragen wurde. Zu diesem Alten Schloss gehörte ein Tiergarten mit 799 Joch Grund, in dem Damhirsche und Rehe gehalten wurden. Um 1830 wurde in der Südwestecke des Schlossparks das Kastell errichtet, das nach Errichtung des neuen Schlosses Alter Schlosstrakt bzw. Gesindehaus genannt wurde. Dieses 1835 aufgestockte Gebäude in zentraler Einfahrt wurde 1972 wegen Baufälligkeit abgetragen. Um 1840 wurde der barocke Schlosspark zu einem Englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Oberstallmeister Stephan Graf Erdody (1813–1896) versuchte um 1860, den führenden ungarischen Architekten des Historismus, Miklós Ybl, für die Errichtung eines Erweiterungsbaus für repräsentative Zwecke zu gewinnen. Ybl lehnte ab, empfahl jedoch den Budapester Baumeister Antal Weber (1823–1889), Schüler von Pietro Nobile an der Wiener Akademie. Nach dessen Plänen wurde 1862 bis 1864 das gegenwärtige Schloss in romanisierend-orientalischen Formen, mit hellen Dekorationselementen auf rotgeputztem Grund, unter der Leitung des Baumeisters Johann Lang (1822–1900) errichtet. In der folgenden Zeit erlebte Rotenturm seine Glanzzeit: Das Schloss beherbergte bis 1929 die wertvollen Sammlungen des kunstsinnigen gräflichen Paares Julius und Emilie Erdody geborene Gräfin Széchenyi. Unter dem Nachfolger Ludwig Graf Erdody kam es zum Niedergang des Herrensitzes. 1924 vernichtete ein Brand den Großteil der Inneneinrichtung, darunter das Erdodysche Familienarchiv und das im Turm aufbewahrte Geheimarchiv des ungarischen Freiheitshelden Fürst Franz II. Rákóczi (1676–1735) Anführer des Kuruzenkrieges (1704–1711). Nach dem Tod Ludwigs, des letzten Nachkommen der Rotenturmer Erdody-Linie, wurde das hoch verschuldete Anwesen von dem nahen verwandten Grafen Nikolaus Szechenyi übernommen. 1929 wurden die in Rotenturm befindlichen Sammlungen versteigert; für kurze Zeit wurde das Schloss vom tschechischen Geigenvirtuosen Jan Kubelík übernommen. 1971 kam das Gebäude in Besitz des Landes Burgenland. Seit 2008 ist es wieder in Privatbesitz und wurde mit fachkundiger Unterstützung des Bundesdenkmalamtes renoviert. Im Jahr 2016 wurde die Renovierung mit einem Gesamtaufwand von 2 Millionen Euro abgeschlossen.

Persönlichkeiten:
Josef Dirnbeck (* 1948), Buchautor und Theaterregisseur
Franz Pomper (1931–2007), Politiker

Radwege: Rotenturm ist eine Station des Berghäuser Radweges B 55, bei einer Streckenlänge von 43,3 km. Als Berghäuser bezeichnet man im Südburgenland die über den Niederungen gelegenen Ortsteile einer Gemeinde. Stets bergauf und bergab führt der B 55 Berghäuser-Radweg durch waldreiches, ruhiges Gebiet.

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