Oslip

Oslip (kroatisch Uzlop, ungarisch Oszlop) ist eine Gemeinde mit 1252 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Eisenstadt-Umgebung im Burgenland in Österreich. Die Mehrheit der Bevölkerung zählt zur burgenlandkroatischen Volksgruppe und spricht neben der Hauptsprache Deutsch auch Burgenland-Kroatisch. In Oslip mündet der Nodbach in die Wulka.

Geografie: Die Gemeinde liegt im nördlichen Burgenland nahe der Landeshauptstadt Eisenstadt und Schützen am Gebirge; 127 Meter über der Adria. Oslip ist der einzige Ort in der Gemeinde.

Geschichte: Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg.

Später unter den Römern lag das heutige Oslip dann in der Provinz Pannonia.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1921 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Oszlop verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Oslip gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Wappen: In einem von Silber und Blau geteilten Schild: Oben ein spitzgiebeliger blauer Turm mit zwei silbernen Fenstern über einem silbernen Torbogen, begleitet von einem blauen Mühlrad (vorne) und einer blauen Weintraube (hinten). Unten zwei gestürzte spitzgiebelige silberne Türme mit je zwei blauen Fenstern über einem blauen Torbogen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Cselleymühle, Mühle, Taubenschlag: ObjektID: 26211, Sachsenweg 31, eine ummauerte Gebäudegruppe. Am Obergeschoß des Wohnhauses befindet sich ein Arkadengang mit schlanken Säulchen über acht Achsen.
Figurenbildstock, Christus als guter Hirte: ObjektID: 26227, Kirchenplatz 5, eine Steinfigur auf einem älteren Pfeiler vor der Kirche.
Figurenbildstock, Ecce Homo: ObjektID: 26213, eine stehende Steinfigur auf einem Pfeiler, der mit 1807 bezeichnet ist.
Figurenbildstock, Mariensäule: ObjektID: 26226, auf einem hohen Sockel – datiert mit 1688 – befinden sich die Steinfiguren von drei Pestheiligen und auf der laubumrankten Säule eine Marienfigur.
Gnadenstuhl-Säule: ObjektID: 26233, seit 2017 denkmalgeschützt, bei Bahnstraße 4.
Grabsteine: ObjektID: 26208, Kirchenplatz 5, an der Südmauer des alten Friedhofes mehrere klassizistische Grabsteine der Familie Piel(l)er aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts.
Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt: ObjektID: 26206, Kirchenplatz 5, ein Sakralbau mit gotischem Chor und einem vorgestellten Westturm, der 1892 erneuert wurde. Die Kirche brannte im Zuge der Türkenkriege aus und wurde Anfang des 18. Jahrhunderts neu eingerichtet und teilweise 1892.

Persönlichkeiten:
Stephan Schneider (1878–1952), Landwirt und Politiker

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