Hackerberg

Hackerberg ist eine Gemeinde mit 356 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Burgenland im Bezirk Güssing. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Vághegy. Der kroatische Ortsname der Gemeinde ist Stinjacki Vrh - was so viel bedeutet wie Stinatzer Spitze oder besser Stinatzer Berg.

Die Gemeinde Hackerberg erscheint als hügelige, Richtung Steiermark abfallende Landschaft zwischen Neudau und Stinatz. Unberührte Natur, großer Waldreichtum und ruhige Umgebung machen den Reiz aus, der die Gäste gerne wiederkommen lässt. Als Freizeitangebot für die Region und den Fremdenverkehr wird die Erschließung und der Ausbau von Wander- und Radwanderwegen geplant. Sehr wertvoll sowohl für die Pflege der Kultur und des Brauchtums, für das gesellschaftliche Leben und für sportliche Aktivitäten in dieser Gemeinde ist das Vereinsleben.

Einer der wichtigsten Kulturträger des Ortes ist wohl der Musikverein Hackerberg-Neudauberg. Bei vielen Veranstaltungen und Festen wirkt er tatkräftig mit. Mit viel Einsatz und Begeisterung ist der Sportverein tätig, besonders in der Jugendarbeit.

Geografie: Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Hackerberg ist der einzige Ort in der Gemeinde.

Geschichte: Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Vághegy verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Feuerwehrhaus: Die Ortsfeuerwehr Hackerberg wurde im Jahre 1930, mit einer Mannschaftsstärke von 42 Mann, gegründet. Als erster Hauptmann wurde Leopold Grandits gewählt. Im Jahre 1931 wurden die erste Tragkraftspritze und ein Rüstwagen angekauft und im Abstellschuppen der Volksschule untergestellt. In den Jahren 1950 und 1951 wurde das Feuerwehrhaus gebaut und fertig gestellt. 1968 konnte das erste Kleinlöschfahrzeug mit Vorbaupumpe angeschafft werden. 1980 wurde auch die erste Jugendfeuerwehr gegründet. 1987 wurde ein neues Kleinlöschfahrzeug mit Vorbaupumpe und Allradantrieb angeschafft. 1990 und 1991 wurden beim Feuerwehrhaus Um- und Zubauarbeiten durchgeführt. Im Jahr 2000 wurde eine Tragkraftspritze samt Anhänger angeschafft. Im August 2013 wurde ein KLF-A (ein Mercedes Sprinter mit Feuerwehraufbau der Fa. Iveco-Magirus) erworben.
Filialkapelle Hl. Kreuz: auch Kapelle Hackerberg genannt. Im Jahre 1968 kaufte die Gemeinde ein Grundstück in der Nähe der Volkschule. Es sollten ein Friedhof, eine Aufbahrungshalle und eine Kapelle gebaut werden. Dieses Vorhaben konnte unter Mitwirkung der Bevölkerung im Jahre 1971 vollendet werden. Die Einweihung fand am 4. September 1971 statt. In der Filialkapelle, die dem Hl. Kreuz geweiht ist, werden Gottesdienste, Maiandachten und die Begräbnisse abgehalten. In der Zeit um das Kirchenweihfest im September wird jährlich das schon traditionelle Dorffest, beginnend mit der Kreuzprozession zum Festplatz gefeiert.
Hackerberger Wegkreuz: Das Wegkreuz an der Landesstraße zwischen Hackerberg und Richtung Neudau wurde am 16. September 2017 vom Diakon Engelbert Fabsits neu gesegnet. Nach der Straßensanierung im Vorjahr war das Kreuz versetzt, von der Gemeinde restauriert und mit einem gepflasterten Vorplatz versehen worden.
Volksschule: Vor dem Jahr 1875 besuchten die Kinder aus dem deutschen Ortsteil die Schule in Neudau, die aus dem kroatischen Ortsteil die Schule in Stinatz. Erst 1875 errichtete die ungarische Regierung eine Staatsschule, die am Anfang in gemieteten Räumen untergebracht war. In den Jahren 1993/94 wurde das Schulhaus generalsaniert.

Persönlichkeiten:
Ägidius Zsifkovics (* 1963), österreichischer Theologe, Bischof der Diözese Eisenstadt, stammt aus Hackerberg
Thomas Stipsits (* 1983), Kabarettist und Schauspieler, wohnt in Hackerberg

Radwege: Die Ortschaft ist eine Station des B 63 Streuobstwiesenradweges.

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